Fertigungstechnologie

maxon ceramic entwickelt und fertigt präzise Bauteile im CIM- und MIM-Verfahren für Ihre spezielle Anwendung.

1. Pulver und Binder = Compound
Das hochfeine Keramik- oder Metallpulver wird mit einem Bindersystem zu einem spritzgiessfähigen Material vermischt und anschlissend granuliert. Das entstandene Compound lässt sich mit ähnlichen Freiheitsgraden wie beim Kunststoffspritzguss verarbeiten.

2. Spritzguss CIM / MIM
Bei diesem Verfahren wird das Compound auf speziell ausgerüsteten Spritzgiessmaschinen verarbeitet. Die gespritzten Teile werden als Grünlinge bezeichnet. Es sind ähnliche Geometrien wie beim Kunststoffspritzguss realisierbar.

3. Entbinderung
Bei der Entbinderung wird das Bindermaterial aus dem Grünling herausgelöst. Dieser Prozess kann ja nach verwendetem Binder-Material chemisch oder thermisch stattfinden.

4. Sintern
Anschliessend wird das entbinderte Teil im Sinterofen bei ungefähr 1300°C (MIM) bis 1500°C (CIM) gesintert. Das Teil unterliegt dabei einer Schwindung von bis zu 30%, abhängig vom Material.

5. Nachbearbeitung
Bei Bauteilen mit hochgenauen Toleranzen, können die gesinterten Bauteile durch Nacharbeitungs-prozesse veredelt werden. So gibt es bei maxon ceramic die Möglichkeit, MIM Bauteile mit klassischen Metall-bearbeitungsverfahren zu bearbeiten. Keramische Bauteile können mit Diamantwerkzeugen schleifend bearbeitet werden. Es sind auch Polierschritte oder andere Oberflächenbearbeitungen möglich.

6. Kontrolle
Ein gut implementiertes Qualitätsmanagementsystem so wie Prüf- und Messtechnik auf neustem Niveau stellt die Prozess- und Produktqualität bei maxon ceramic sicher.

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