Gestochen schön

Die Tattoo-Szene wird von jungen Künstlern geprägt, die mit alten Klischees wenig gemein haben. Sie kreieren wahre Meisterwerke und greifen auf die neuste Technik zurück. Und alle kennen sie den maxon "Swiss Motor".

Die Zeit der Rocker und Seefahrer ist definitiv vorbei. Die Tattoo-Szene hat sich entwickelt- weg von dunklen Kammern, wo stämmige Männer mit Bart sitzen und Herzen auf Oberarme zeichnen. Hin zu hellen Studios, in denen junge und talentierte Künstler ihre tägliche Arbeit verrichten. So wie die Schweizerin Alena Lizier, die mit 24 Jahren schon Besitzerin eines Tattoo-Ladens in St.Gallen, Schweiz, ist. "Bitte zieht die Schuhe aus, wenn ihr reinkommt", sagt sie. Hygiene muss sein. Willkommen in der neuen Tattoo-Welt.

Im Shop von Alena Lizier regiert der Kitsch. Überall findet man bunte Dekorationsgegenstände, wie etwa eine alte silberne Kasse, eine grosse Maria-Statue oder das goldene Sofa mit dem blauen Samt-Überzug. Die grossen Fenster geben den Blick auf die Stadt frei. Alle kommen sie hierher, vom Polizisten über die Coiffeuse bis zum Banker. Tattoos sind salonfähig geworden, gelten als hipp und cool. Alena Lizier hat nichts dagegen. Sie ist Teil einer neuen Tattoo-Ära, in der die Zeichnungen filigraner und detailgetreuer sind als früher - und mehr an Kunstwerke erinnern. Das hat auch mit der neuen Technik zu tun. Die ursprünglichen Spulenmaschinen werden immer mehr durch Rotary-Geräte ersetzt, die mit kleinen Elektromotoren laufen. Mit diesen Modellen ist es einfacher, feine Linien zu zeichnen. Zudem sind sie leichter und viel leiser als ihre Vorgänger. maxon Motoren gelten dabei als Mass aller Dinge. Hersteller von Tätowiermaschinen weltweit weisen in den Produktedaten auf den "Swiss Motor" von maxon hin. Dieser steht für Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Denn Tätowierer arbeiten täglich mit ihren Werkzeugen und verlangen, dass diese über Jahre ihren Dienst verrichten.

Die erste kabellose Maschine

Enrico Friedli von Swisstattoomachine war einer der ersten, der das erkannt hat. Seit 1998 sind seine Geräte auf dem Markt und haben seither einen grossen Bekanntheitsgrad erreicht. Von Anfang an hat er auf Qualitätsmotoren von maxon gesetzt, was sich als Erfolgsmodell entpuppt hat. "Der Motor war der grosse Unterschied zu allen anderen Maschinen. Damit konnten wir uns von der Konkurrenz abheben", sagt Friedli. Noch heute erhält er von Kunden Maschinen der ersten Stunde, die nur eine kleine Revision benötigen und dann wieder ins Studio zurückkehren.

Heute liefert Swisstattoomachine in die ganze Welt, von China bis in die USA. Und auch wenn viele andere Hersteller inzwischen auf maxon Motoren setzen, so sticht Enrico Friedli trotzdem aus der Masse hervor. Denn nach einer Entwicklungszeit von dreieinhalb Jahren hat er diesen Sommer die erste Akkubetriebene Tattoo-Maschine auf den Markt gebracht. Eine Neuheit, die für Furore sorgt. Die "Unchained" ist mit einem RE 13 Motor von maxon ausgestattet. Dieser DC-Antrieb mit Edelmetallbürsten weist eine Leistung von 2,5 Watt auf und ist dank seiner Energieeffizienz perfekt für den Akku-Betrieb geeignet. Zudem ist er geräuscharm und läuft praktisch ohne Vibrationen. Und: Er ist leicht. Ein wichtiger Faktor. Denn die Tattoo-Maschine wird oft mehrere Stunden in der Hand gehalten. Mit 140 Gramm ist die "Unchained" nur gerade 20 Gramm schwerer als ihr Vorgänger mit dem Kabel, "Heidi"

«Mit dem Motor konnten wir uns von der Konkurrenz abheben.»
Enrico Friedli, Swisstattoomachine

Mehr Bewegungsfreiheit für Künstler

Als Alena Lizier die neue Maschine zum ersten Mal in die Hand nimmt, ist sie begeistert. "Toll. Ich habe eine viel grössere Bewegungsfreiheit und muss nicht ständig darauf achten, dass das Kabel in die Quere kommt." Auch bezüglich Hygiene ist das ein Vorteil, schliesslich wird das Kabel einer Tattoo-Maschine vor jedem Arbeitsgang in einen Plastikschlauch gewickelt. Die Tattoo-Künstlerin wendet sich wieder ihrem Kunden zu, auf dessen Bein sie gerade ein Blumenmuster vervollständigt. Sie tunkt die Nadel in die Tinte und zeichnet sorgfältig eine feine Linie. Die Farbe wird mit der Nadel in die mittlere Hautschicht getragen, wo sie für den Rest des Lebens bleibt - hoffentlich zur vollen Zufriedenheit der Beteiligten. Alena Lizier hat ihren Traumberuf gefunden: "Ich kann täglich meine Kunst mit Menschen verbinden. Was gibt es schöneres?"

 © maxon motor ag

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