Bis ins kleinste Detail

Der Eisenbahn-Modellbau fasziniert: Die Mini-Züge sehen nicht nur aus wie die Originale. Sie sind auch kräftig und halten Dauerbetrieb aus. Doch bis eine solche Lok im Massstab 1:45 fährt, vergehen oft mehrere Wochen.

Es ist Kleinstarbeit auf höchstem Niveau. Hunderte Teile aus Messing, Stahl und Kunststoff werden verwendet. Viele davon selber konstruiert. Und dann in dutzenden Stunden Handarbeit zusammengebaut, verlötet, verkabelt, verschraubt. Am Ende halten die Modellbauer der Firma Hermann eine fertige Lok in den Händen – Massstab 1:45. Detailgetreu dem Vorbild.


Aufwendige Handarbeit

Die Schweizer Firma Hermann Modellbahnen existiert seit 1953. Sie ist inzwischen der einzige professionelle Betrieb des Landes, der Lokomotiven und Wagen für die Spur 0 baut – die Königsspur. Bis zu sechs Personen arbeiten an den Kultobjekten und teilweise auch einige Temporärarbeiter. In der grossen Werkstatt in der Nähe von Zürich werden verschiedene Lokomotiven und Personenwagen nachgebaut. Die Originale sind fast alles Modelle der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Laut Geschäftsleiter Stefan Bürki verlassen rund 20 bis 25 Loks die Werkstatt pro Jahr. Viele davon sind sehr spezifisch nach Kundenwünschen gebaut. Hinzu kommen rund 80 Wagen.


Die Kunden selber sind ganz unterschiedlich. "Es sind Personen aus allen Schichten und Landesteilen", sagt Bürki. Gemeinsam ist ihnen, dass sie die Hermann-Modelle vor allem wegen ihrer Robustheit und Qualität schätzen. "Wir legen sehr grossen Wert auf die mechanische Zuverlässigkeit. Unsere Loks stellt man auf die Gleise und dann fahren sie."


Und genau danach verlangen die Spur-0-Liebhaber. Sie wollen keine Ware, die sie in eine Vitrine stellen können, auch wenn es schön aussehen würde. Nein; eine Modell-Lok von Hermann geht in den Betrieb und muss einen strengen Fahrbetrieb aushalten.

Das stellt auch hohe Anforderungen an die Gleichstrommotoren in den Lokomotiven. Insbesondere an die Bürsten. Denn diese müssen Wärme und Überspannung ohne Probleme aushalten. Stefan Bürki: "maxon hat diesbezüglich schon immer gut auf unsere Wünsche reagiert."

"Wir legen sehr grossen Wert auf die mechanische Zuverlässigkeit."
Stefan Bürki, Geschäftsleiter, Hermann Modellbahnen

maxon Motoren geben alten Loks wieder Power

Viele Modellbauer wechseln irgendwann den Standard-Motor in ihrer Lok aus und ersetzen ihn durch einen maxon Antrieb. Unzählige Videos und Anleitungen im Internet zeugen davon. Auch die Firma Hermann erhält immer wieder Loks von Kunden, die dann mit maxon Motoren nachgerüstet werden. Bei den neueren Modellen wird von Beginn weg auf Schweizer Qualitätsmotoren gesetzt. Nicht nur wegen den erwähnten Bürsten, wie Bürki betont: "Die DC-Motoren lassen sich sehr einfach ansteuern und sind somit ideal geeignet für die digitale Technik, die im Modellbau immer stärker verbreitet ist." Die Spezialisten von Hermann haben über Jahre die Gleichstrommotoren der A-max Reihe verwendet, um ihre Loks anzutreiben. Diese bürstenbehafteten Antriebe haben ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis – dank optimierter Konstruktion und automatisierter Herstellung. Inzwischen setzen die Modellbauer immer öfters auch DCX-Motoren ein. Diese hochwertigen Antriebe lassen sich bequem online konfigurieren und sind innerhalb 11 Arbeitstagen lieferbereit. Danach garantieren sie eine störungsfreie Fahrt.

 © maxon motor ag

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